Demokratische Mitbestimmung

 

Konzept „demokratische Mitgestaltung der Schüler“
Stand: August 2013

Klassenrat

Klassensprechertreffen

Jede Klasse trifft sich einmal wöchentlich im Sozialen Lernen oder im Fachunterricht (bis zu 15 Min.), um

  • aktuelle Probleme
  • Wünsche
  • klasseninterne Vorhaben
  • Projekte
  • Ausflüge

zu besprechen.

Der Klassenlehrer begleitet anfänglich, wenn möglich sollen die Klassensprecher das Gespräch leiten.

Vorschläge und Probleme, die die ganze Schulgemeinschaft betreffen (Schulhofgestaltung, Schulwegsituation, Projektwoche), werden gesammelt.

 

Bindeglied zwischen Klassenrat und Klasse, sowie der Vertrauenslehrerin.

Vorbereitung des Klassensprechertreffens im Klassenrat.

Treffen 4x im Jahr immer 3 Wochen (montags, 2. Std. im Hortraum) nach den Ferien.

Gesammelte Vorschläge werden von der Vertrauenslehrerin mit der Schulleitung und dem Hausmeister abgesprochen. Anschließend werden mögliche Anschaffungen und Veränderungen (z.B. Schulhof) werden den Klassensprechern schriftlich (Ergebnisprotokoll) mitgeteilt.

  • Klassensprecher werden ab der 1. Klasse gewählt.
  • Konkrete Aufgaben und Betätigungsfelder für Klassensprecher müssen in den Klassen ausgearbeitet werden (s. Anhang „Aufgaben eines Klassensprechers“).
  • Im Büro befindet sich ein „Kummerkasten“, der bei Bedarf von den Schülern genutzt werden kann.
  • Frau Bollhorn ist die Vertrauenslehrerin und ist verantwortlich für den Kummerkasten.

 

Aufgaben eines Klassensprechers

Definition:

Ein Klassensprecher ist der Vertreter einer Schulklasse. Er wird – meist zusammen mit einem oder zwei Stellvertretern – zu Beginn des Schuljahres für ein halbes oder ein ganzes Jahr demokratisch von der gesamten Klasse aus deren Mitte gewählt. Der Wahlmodus ist nicht festgelegt, so kann es sein, dass der Klassensprecher in einer offenen oder geheimen Wahl bestimmt wird. In Ausnahmefällen ist es auch möglich, dass der Klassensprecher durch den Klassenlehrer festgelegt wird.

Zu seinen Aufgaben gehört die Vertretung der Interessen und Anliegen der Klasse gegenüber dem Klassenlehrer und anderen Lehrkräften, sowie die Mithilfe bei der Organisation von Aktionen der Klasse wie Wandertagen oder Klassenfahrten. Außerdem dient er als Ansprechpartner der Schüler bei klasseninternen Problemen und bei Konflikten mit Lehrern. Weiterhin ist er Mitglied der Schülervertretung und vertritt somit die Belange der Schüler.

Der Klassensprecher

• vertritt die Interessen der Schüler der Klasse;

• gibt Anregungen, Vorschläge und Wünsche einzelner Schüler oder der ganzen Klasse

an Lehrer weiter;

• trägt Beschwerden und Kritik den Lehrern vor;

• unterstützt einzelne Schüler in der Wahrnehmung ihrer Rechte;

• gibt Auskunft bei Streitigkeiten in der Klasse;

• vermittelt bei Schwierigkeiten zwischen Klasse und Lehrer;

• leitet die Diskussion und sorgt dafür, dass Beschlüsse auch ausgeführt werden;

• nimmt an den Sitzungen des Schülerrates teil und informiert die Klasse darüber;

• wirkt bei Aufgaben mit, die der Schülerrat sich selber stellt

Der Klassensprecher darf nicht

• der verlängerte Arm des Klassenlehrers sein;

• der Aufpasser in der Pause sein;

• derjenige sein, der alles alleine machen soll;

• der Streber der Klasse sein

• derjenige sein, der alle Probleme lösen kann;

• derjenige sein, der alle Dummheiten der Klasse mitmacht;

• ein „Supergenie“ sein, das alle Ideen liefern soll;

• einer sein, den man wählt und dann im Stich lässt